Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschreibt feindliche Einstellungen der Mehrheitsgesellschaft gegenüber Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft sowie mit unterschiedlichen Lebensstilen. Grundlage des Diskriminierungskomplexes ist eine Theorie der Ungleichwertigkeit mit der verschiedene Personengruppen abgewertet werden. Hierbei werden seitens der abwertenden Mehrheitsgesellschaft oft mehrere Personengruppen gleichzeitig diffamiert weswegen hier von einem Syndrom gesprochen wird. Der Begriff Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stammt aus den Sozialwissenschaften und wurde von einer Forschungsgruppe der Universität Bielfeld unter Leitung des Pädagogik-Professors Wilhelm Heitmeyer definiert.

„Die humane Qualität einer Gesellschaft erkennt man nicht an Ethikdebatten in Feuilletons meinungsbildender Printmedien oder in Talkshows, sondern am Umgang mit schwachen Gruppen"(Zitat der Forschungsgruppe Bielefeld)

 

Diese Forschungsgruppe erstellt seit 2002 jährlich empirische Umfragen in denen die Kriterien Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Abwertung von Obdachlosen, Abwertung von Behinderten, Islamophopie, Sexismus, Etabliertenvorrechte und Abwertung von Langzeitarbeitslosen einzeln untersucht werden. Diese einzelnen Kriterien sind Grundlage eines rechtsextremen Weltbildes. Mit der Häufigkeit des Auftretens der einzelnen Einstellungspunkte in der Mehrheitsgesellschaft lässt sich auch die sog. Extremismustheorie widerlegen, da statistisch klar aufgezeigt wird, dass rechtsextreme Einstellungspunkte in der sogenannten Mitte der Gesellschaft weit verbreitet sind. Bei einzelnen der oben genannten Einstellungspunkte wie bei der Abwertung von Langzeitarbeitslosen wird eine Zustimmung von über 60 Prozent erreicht. Auch der Aussage, dass „zu viele Ausländer in Deutschland leben „ stimmen 60 Prozent zu. Den einzelnen Einstellungspunkten stimmen stärker die über 45-jährigen zu, bei jüngeren sind die Werte etwas geringer. Die Werte für Islamophobie sind in den letzten Jahren sogar gestiegen.

Gender

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